Lieblingsprodukt
Lieblingsprodukt

Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Christine liebt die Gewürzmühlen von El Puente – Die Fair Trade Pioniere . Ganz besonders empfiehlt sie das leckere „Bushveld“ aus Südafrika mit sonnengetrockneten Tomaten und Oliven. Das schmeckt herrlich nach Sommer und passt nicht nur zu Pasta-Gerichten und Salat, sondern z.B. auch als Topping auf ein Frischkäse-Brot. Oder wie hier auf Graubrot mit etwas gutem Olivenöl von Die WeltPartner – dwp
Lieblingsprodukt: Kosmetik
Lieblingsprodukt: Kosmetik

Kennt Ihr eigentlich schon unser umfangreiches Kosmetik-Sortiment? Seifen, Hautpflegeprodukte, Massageöl, … für jeden ist etwas dabei. Und zusammen mit einem unserer schönen Hamam-Tücher oder einer Seifenschale eignen sich diese tollen Produkte auch prima als Geschenk für liebe Menschen! Oder ihr verwöhnt Euch einfach selbst damit!
Wieder da: leckere Bananen!
Wieder da: leckere Bananen!
Bananenkuchen, Bananenmilch, Nicecream, Banana-Split, Bananenbrot, Bananenwaffeln, Schoko-Bananen, Monkey-Burger, …
Es gibt soooo viele leckere Sachen, die man mit Bananen machen kann! Noch mal so gut schmecken sie mit fair gehandelten Bananen aus dem Weltladen!

Unsere Bananen-Kisten bleiben leider leer!
Unsere Bananen-Kisten bleiben leider leer!
Leider kann uns unser Lieferant BanaFair derzeit nicht beliefern. Ursache hierfür sind vielfältige Probleme bei der Verschiffung der Bananen: der internationale Seeverkehr ist (immer noch!) stark gestört durch den Rückstau im Suez-Kanal aufgrund der Havarie eines Frachters im Sommer 2021. Hinzu kommen die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Schiffsbesatzungen fallen durch Quarantäne aus, ganze Häfen werden gesperrt, etc. Das zieht oft deutlich längere Liegezeiten in den Häfen nach sich, wodurch Schiffe und Container nicht immer dort sind, wo sie gerade gebraucht werden.
Dies hat zur Folge, dass vor allem kleinere Akteure oftmals keine Frachtkapazitäten erhalten, zudem steigen die Frachtkosten immens an. BanaFair setzt natürlich alle Hebel in Bewegung, um die Verschiffung der Bananen zu ermöglichen.
Aktuell sind wieder Lieferungen aus Ecuador unterwegs, aber die Lager in den Reifereien in Deutschland sind leider leer. Daher werden wir in den kommenden drei Wochen (KW 12, 13 und 14) keine Bananen bei uns im Laden anbieten können.
So traurig das für die Bananen-Liebhaber:innen unter unserer Kundschaft ist, so bitter ist das für die Bananen-Bauern und –Bäuerinnen in Ecuador! Denn die Bananen an den Stauden reifen natürlich weiter und wollen geerntet werden.
Yony Yanzaguano, Präsident der Erzeugervereinigung ASOPROLIFLO schreibt dazu: „Die Früchte, die wir nicht für BanaFair exportieren können, werden im Inland an Leute verkauft, die konventionelle Bananen kaufen; ich sage Dir, der Preis ist sehr niedrig, zwischen (umgerechnet) 1,80 und 3,60 € pro Kiste Bananen. Und wir ernten auch Qualitätsbananen, um sie als Ausschuss-Früchte für Püree an ein lokales Unternehmen zu verkaufen … Damit helfen wir uns, unsere Familien zu ernähren.“
BanaFair zahlt den Erzeuger:innen in Ecuador für die Kiste Bananen rund 13,- €. Der Weltladen Aschaffenburg (wie viele weitere Weltläden in Deutschland) hat sich daher entschlossen, diesen EK-Preis für die gewohnte Menge Bananen weiter zu übernehmen, um die Menschen am Anfang der Lieferkette zu unterstützen.
Da auch unser Importeur BanaFair extrem mit der Situation zu kämpfen hat, überlegen wir derzeit weitergehende Maßnahmen zur Unterstützung von BanaFair.
Das Foto zeigt die Familie von Marcelo Matute (2. von rechts), langjähriger zuverlässiger Partner von BanaFair.
40 Jahre Weltladen:
40 Jahre Weltladen:
Veranstaltungen, große Spendenausschüttung und Umsatzsteigerung: Weltladen Aschaffenburg blickt auf erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück
Eigentlich hatte sich das Team des Weltladens das Jubiläumsjahr anlässlich des 40-jährigen Bestehens etwas anders vorgestellt. Doch auch für uns brachte die Corona-Pandemie zahlreiche Herausforderungen mit sich. Geplante Aktionen und Veranstaltungen konnten größtenteils nur unter Auflagen stattfinden oder mussten ganz entfallen. Umso erfreulicher war es, dass der Aktionstag auf dem Wochenmarkt am 26. September stattfinden konnte: ein Infostand mit Tombola sowie Tanz- und Theateraufführungen zeigten, dass das Engagement für den Fairen Handel Wirkung zeigt und zudem Spaß macht. „Der Aktionstag war für uns ein Highlight des zurückliegenden Jahres!“, so Andrea Neukamm, Koordinatorin im Weltladen. „Die Unterstützung bei der Durchführung dieses Tages durch die Fairtrade Stadt Aschaffenburg macht deutlich, welchen Stellenwert unser Fachgeschäft des Fairen Handels in der Stadt hat. Wir sind zuversichtlich, auch zukünftig gemeinsam den Fairen Handel in Aschaffenburg vorantreiben zu können!“ Auch für die Unterstützung durch das Martinushaus Aschaffenburg ist man dankbar, konnten doch durch Kooperationen zwei Info-Veranstaltungen zu Nepal und dem Regenwald sowie eine Foto-Ausstellung realisiert werden.
Bei der Mitgliederversammlung hatten die Ehrenamtlichen des Vereins im Jahr 2021 die dankbare Aufgabe, einen Betrag in Höhe von 12.000 € an Spendengeldern vergeben zu können. Bedacht wurden in erster Linie Hilfsfonds von Importorganisationen des Fairen Handels, die sich für die von der Corona-Pandemie am härtesten betroffenen Produzent:innen einsetzen. „Die Menschen am Anfang der Produktions- und Lieferketten leiden besonders unter den Folgen der Pandemie!“ erklärt hierzu die Info-Referentin Berit Schurse. „Der konventionelle Handel lässt diese Menschen meist im Stich. Anders der Faire Handel: hier unterstützen sich die Partner gegenseitig, Solidarität ist ein wichtiger Bestandteil unseres Handelsmodells!“ Diese Solidarität zeige sich auch durch Spenden an die beiden Weltläden in Bad Münstereifel und Hagen, deren Geschäftsräume und Waren durch die Flutkatastrophe im Juli zerstört wurden.
Auch finanziell war es für den Weltladen Aschaffenburg ein gutes Jahr. „Wir freuen uns sehr, dass wir nicht nur im Dezember 2021, sondern für das gesamte Geschäftsjahr ein deutliches Umsatzplus verzeichnen können!“, erläutert Anke Teigelkötter, Mitglied des Vorstandes. „Das ist wirklich ein sehr erfreuliches Ergebnis in dieser außergewöhnlichen und für alle herausfordernden Zeit!“ Der Vorstand des Weltladens danke allen Haupt- und Ehrenamtlichen und natürlich auch der treuen Kundschaft, die diesen Erfolg ermöglicht und somit „die Welt ein kleines Stückchen fairer“ gemacht haben.

Handgeflochtene Körbe
Handgeflochtene Körbe

Neuer Einkaufsratgeber erschienen!
Neuer Einkaufsratgeber erschienen!

Wir freuen uns sehr über das Erscheinen des 3. Aschaffenburger Einkaufsratgebers! Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Herzing, Silvia Kern und Michael Reichert vom Nord Süd Forum Aschaffenburg und Marc Busse vom Umweltamt haben wir ihn am Mittwoch der Presse vorgestellt.
Der Einkaufsratgeber enthält nicht nur Tipps, wo man in Aschaffenburg bio-regional-fair einkaufen kann. Er bietet darüber hinaus auch einen Wegweiser durch den Siegel-Dschungel und enthält Informatives zu vielen Themen der Nachhaltigkeit. Neu in dieser Ausgabe ist z.B. das Thema „Foodsharing“.
Erhältlich ist der Einkaufsratgeber in gedruckter Version z.B. bei uns im Weltladen.
Als PDF kann er hier herunter geladen werden: Einkaufsratgeber
Filmvorführung: Decolonize Chocolate
Filmvorführung: Decolonize Chocolate

Film und anschließende Diskussion – die Regisseurin ist anwesend!
Schokolade wird seit jeher im globalen Norden hergestellt. Hendrik will das ändern und eine Schokoladenfabrik in Ghana bauen: Wir begleiten den fairafric Gründer auf seiner Reise und gehen zusammen mit ihm der Frage nach, warum Schokolade so gut wie nie in den Ursprungsländern des Kakaos hergestellt wird.
Wir begleiten eine Bio-Kakaobäuerin in ihrem Alltag, bekommen exklusive Einblicke in die Pionierarbeit der ghanaischen Schokoladenproduktion, erleben, was eine faire Wertschöpfung für alle Beteiligten bedeutet, und erfahren, vor welchen Herausforderungen das junge Unternehmen fairafric steht.
AB in den Regenwald!
AB in den Regenwald!
Zu einem Erlebnistag rund um den Amazonas laden Martinusforum und Weltladen am 05. Oktober ins Martinushaus ein. Interessante Vorträge, aber auch jede Menge Spaß und Genuss warten auf Euch!

aus dem Programm:
14 Uhr Eröffnung
Capoeira-Vorführung
Ab 14.30 Uhr Workshop Instrumente & Ringe basteln
Stand Weltladen Aschaffenburg
CO2-Parcour
Inforaum zum Partnerbistum Óbidos
Inforaum zum Thema Aluminium-Abbau
Dokumentarfilme zum Amazonasgebiet
Urwald-Märchen – Vorleseecke
Brasilianisches Fingerfood
14.30 Uhr Mit Schokolade den Regenwald retten? Vortrag von A. Wielgoss von Pero Puro
14:45 Tanzvorführung der Kindertanzgruppe mit S. Hefter und L. Gebert im Innenhof
15.00 Uhr Erste Schritte: Samba – Tanzworkshop mit S. Hefter und L. Gebert im Saal B
15:15 Kinderchor Leider
Ab 15.30 Uhr Schokoladenstand von Peru Puro im Innenhof
15.30 Uhr Ein Blick auf die Amazonassynode Vortrag von S. Silber
15:45 Uhr Capoeira – Vorführung im Innenhof
16:00 Uhr Capoeira – Workshop
16:15 Uhr Tanzvorführung der Kindertanzgruppe mit S. Hefter und L. Gebert im Innenhof
16:30 Uhr Palmöl – Umstrittener Rohstoff Vortrag von Ines Pyko von oikocredit Bayern
Ab 17.00 Uhr Essensangebot: Südamerikanischer Eintopf für 5 €
17.00 Uhr Erste Schritte: Samba – Tanzworkshop mit S. Hefter und L. Gebert
17.30 Uhr Mit Schokolade den Regenwald retten? Vortrag von A. Wielgoss von Pero Puro
18.00 Uhr Abendimpuls im Meditationsraum
18.30 Uhr Einlass Konzert
19.00 Uhr Konzert mit Voces do Brazil
Quinoa macht glücklich!
Quinoa macht glücklich!
Montag, 08. April 2019,19:00–21:00 Uhr
vhs-Haus, Luitpoldstr. 2, 63739 Aschaffenburg, Saal; Eintritt 5,- €

Quinoa ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Sie dient der Andenbevölkerung seit 6000 Jahren als Hauptnahrungsmittel. Wegen seines hohen Nährstoffgehalts erfreut sich das kleine Andenkorn auch in europäischen Küchen wachsender Beliebtheit. Fairtrade-gesiegelte und bio-zertifizierte Quinoa revolutioniert aber nicht nur hierzulande Speisepläne, sie verbessert auch die Lebensbedingungen andiner Kleinbauern.
Die beiden Fotojournalisten haben in Bolivien die Fairtrade-Kooperative ANAPQUI besucht. und durften den Arbeitsalltag der eher zurückhaltenden Quinoa-Bauern fotografisch dokumentieren. Mit außergewöhnlichen Bildern berichten sie über den Anbau und die Verarbeitung von Quinoa in den eisigen Höhen der Anden. Wie die Kleinbauern leben und welche Vorteile ihnen der Faire Handel bringt, sind ebenfalls Inhalte des Vortrags.
Und die Frage, warum Quinoa glücklich macht, wird natürlich auch beantwortet!
Der Vortrag ist Teil der Reihe Nachhaltigkeit der VHS Aschaffenburg
Fotos (c) LobOlmo










