Erfolgreiche Petition: Fairer Kaffee bei der Deutschen Bahn!
Erfolgreiche Petition: Fairer Kaffee bei der Deutschen Bahn!

Am 22. März 2016 startete die Berlinerin Melanie Weigel eine Petition auf Change.org, in der sie die Deutsche Bahn aufforderte: „Bieten Sie fairen Kaffee in der Deutschen Bahn an!“. Innerhalb kürzester Zeit zeichneten tausende Menschen diese Petition, am Ende waren es über 70.000, die ebenso wie sie der Meinung waren, die Deutsche Bahn solle „als Vorbild fungieren und einen Beitrag für eine faire Welt leisten.“ Auch viele Weltläden und Fairhandels-Importeure beteiligten sich an der Aktion.
Der Zeitpunkt war günstig, denn die Deutsche Bahn befand sich gerade in einem Umstellungsprozess. Und so brachte die Petition vielleicht genau der richtigen Argumente – jedenfalls kann man seit dem 01. April nun fair gehandelten Kaffee in den Bordrestaurants der Deutschen Bahn genießen. Außerdem auch fair gehandelten Tee und Trinkschokolade. (Wer seinen eigenen Becher mitbring, erhält übrigens 20 Cent Nachlaß!)
Die Deutsche Bahn sieht die Umstellung als Teil ihres Qualitätsprogramms, das „die Angebote und Services der Bahn für die Kunden […] sympathischer machen soll“. Den ProduzentInnen in den Länder des Südens wird letzendlich egal sein, was den Ausschlag gab. Für sie zählt, dass sie nun den Kaffee für zusätzlich gut 10 Millionen Tassen zu fairen Bedingungen produzieren und verkaufen können.
Link zur Petition: Bieten Sie fairen Kaffee in der Deutschen Bahn an!
Filmvorführung: Decolonize Chocolate
Filmvorführung: Decolonize Chocolate

Film und anschließende Diskussion – die Regisseurin ist anwesend!
Schokolade wird seit jeher im globalen Norden hergestellt. Hendrik will das ändern und eine Schokoladenfabrik in Ghana bauen: Wir begleiten den fairafric Gründer auf seiner Reise und gehen zusammen mit ihm der Frage nach, warum Schokolade so gut wie nie in den Ursprungsländern des Kakaos hergestellt wird.
Wir begleiten eine Bio-Kakaobäuerin in ihrem Alltag, bekommen exklusive Einblicke in die Pionierarbeit der ghanaischen Schokoladenproduktion, erleben, was eine faire Wertschöpfung für alle Beteiligten bedeutet, und erfahren, vor welchen Herausforderungen das junge Unternehmen fairafric steht.
Öffnungszeiten an den Advents-Samstagen
Übergabe d̶e̶s̶ ̶S̶t̶a̶f̶f̶e̶l̶s̶t̶a̶b̶e̶s̶ der Staffeltüte
Übergabe d̶e̶s̶ ̶S̶t̶a̶f̶f̶e̶l̶s̶t̶a̶b̶e̶s̶ der Staffeltüte

Mehr als 35 Jahre lang hat Andrea Neukamm die Geschicke des Weltladens in Aschaffenburg maßgeblich mitbestimmt. Zunächst ehrenamtlich, aber schon bald als Koordinatorin unseres Ladens.
Und auch über unseren Laden hinaus hat sie Spuren überall dort hinterlassen, wo sich Menschen für den Fairen Handel einsetzen: in der Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Aschaffenburg, beim Treffen der Weltläden vom Untermain, ….
Am 31.07. verlässt Andrea das Ladenteam und geht in ihren wohlverdienten Ruhestand. Wer sie kennt, weiß, welche Lücke sie hinterläßt.
Liebe Andrea, ein ♥-liches Danke für all Dein Wirken! Wir wünschen Dir Welten voller Sonnenschein, Liebe und Glück, die Dich erwarten mögen!
Gleichzeitig freuen wir uns, unsere langjährige Vorstandsfrau Anke Teigelkötter in ihrer neuen Rolle als Koordinatorin begrüßen zu dürfen! Liebe Anke, herzlich willkommen an Deinem neuen Platz! Wir freuen uns darauf, mit Dir gemeinsam den Fairen Handel in Aschaffenburg weiter voran zu bringen!
Aschaffenburger Einkaufsratgeber bio-regional-fair erschienen
Aschaffenburger Einkaufsratgeber bio-regional-fair erschienen
Am 24. Juni 2014 wurde der Einkaufsratgeber für die Stadt Aschaffenburg vorgestellt. LINK
Erstellt wurde die 32-seitige Broschüre von einem Arbeitskreis, dem neben Vertretern der Stadt und des Nord Süd Forums Aschaffenburg auch engagierte Einzelpersonen angehören. Der Weltladen für faires Handeln e.V. ist durch die Info-Referentin vertreten und trug inhaltlich maßgeblich bei, vor allem bei Fragen zum Fairen Handel, Kinderarbeit sowie bio-fair-regionalen Siegeln.
In einer Pressesitzung betonte Oberbürgermeister Klaus Herzog den Stellenwert ethisch verantwortungsvollen Konsums in der Stadt Aschaffenburg. So verwies er auf den bereits 2008 gefassten Beschluss der Stadt „gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ und auf die Mitgliedschaft im Klimabündnis. Auch wird seit langem z.B. bei Stadtratssitzungen fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt, Blumenschmuck stammt nach Möglichkeit aus einheimischer Produktion.
Laut Michael Reichert, Vorstand des Nord Süd Forums Aschaffenburg e.V. soll die vorliegende Broschüre nicht nur die Bevölkerung zu Fragen nachhaltigen Konsums informieren. Er sprach vielmahr den Wunsch aus, dass auch weitere Einzelhändler in der Stadt ihr Angebot dahin gehend erweitern.
Andreas Jung vom Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz konnte bereits von zahlreichen positiven Rückmeldungen berichten (der Einkaufsratgeber war den in der Broschüre genannten Händlern bereits im Vorfeld zugesandt worden).
Ebenfalls anwesend bei der Pressekonferenz war Bürgermeister Jürgen Herzing, der das Referat für Umwelt, Energie, Verbraucher-, Brand- und Katastrophenschutz leitet und einen seiner Schwerpunkte im Bereich Nachhaltiges Beschaffungswesen sieht.

Aschaffenburg für zwei weitere Jahre Fairtrade Stadt!
Aschaffenburg für zwei weitere Jahre Fairtrade Stadt!


Neuer Einkaufsratgeber erschienen!
Neuer Einkaufsratgeber erschienen!

Wir freuen uns sehr über das Erscheinen des 3. Aschaffenburger Einkaufsratgebers! Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Herzing, Silvia Kern und Michael Reichert vom Nord Süd Forum Aschaffenburg und Marc Busse vom Umweltamt haben wir ihn am Mittwoch der Presse vorgestellt.
Der Einkaufsratgeber enthält nicht nur Tipps, wo man in Aschaffenburg bio-regional-fair einkaufen kann. Er bietet darüber hinaus auch einen Wegweiser durch den Siegel-Dschungel und enthält Informatives zu vielen Themen der Nachhaltigkeit. Neu in dieser Ausgabe ist z.B. das Thema „Foodsharing“.
Erhältlich ist der Einkaufsratgeber in gedruckter Version z.B. bei uns im Weltladen.
Als PDF kann er hier herunter geladen werden: Einkaufsratgeber
280 Seifen aus dem Regenwald für das Diakonie-Sozialkaufhaus
280 Seifen aus dem Regenwald für das Diakonie-Sozialkaufhaus

Mit einer ungewöhnlichen Spendenaktion verbindet der Weltladen Aschaffenburg den Amazonas mit dem Bayerischen Untermain: 280 Seifen des Regenwaldladens – fair und nachhaltig produziert im brasilianischen Regenwald – wurden an das Diakonie-Sozialkaufhaus in Aschaffenburg übergeben.
Durch den Kauf dieser Seifen unterstützt der Weltladen den Schutz des Regenwaldes: die Samen und Pflanzenöle stammen aus Wildsammlung und liefern den Menschen ein Auskommen, die in und von den Regenwäldern leben. Wenn es gelingt, dass die traditionellen Waldbewohner einen Gutteil ihres Lebensunterhalts durch den Verkauf waldschonend erzeugter Produkte aus dem Regenwald erwirtschaften können, dann werden sie ihre Lebensgrundlage nicht zerstören, sondern als Teil ihres Kapitals bewahren. Produziert werden die Seifen in einer kleinen Manufaktur vor Ort, auch die Verpackung und Etikettierung erfolgt dort. Somit bleibt die gesamte Wertschöpfung am Amazonas.
Mit der Spende an das Diakonie-Sozialkaufhaus möchte der Weltladen seine Wertschätzung dieser für Aschaffenburg so wichtigen Einrichtung zum Ausdruck bringen und einen Beitrag leisten zugunsten der von Armut betroffenen Menschen, die die Einrichtung berät, begleitet, beschäftigt und versorgt.
Der Transport der Seifen von der Treibgasse in die Kolpingstraße erfolgte anschließend übrigens nachhaltig per Lastenrad!
Das Bild zeigt von links nach rechts: Sabine Zenker (Diakonie), Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Wolfgang Grose (Diakonie), Anke Teigelkötter, Berit Schusrse (beide Weltladen Aschaffenburg)
Aschaffenburg fairzaubert
Aschaffenburg fairzaubert
Neue Stadtschokolade – exklusiv im Weltladen erhältlich
Unter der Banderole, für die die Aschaffenburger Künstlerin Gudrun Freudenberger das Bild zur Verfügung gestellt hat, verbirgt sich dieses Mal Schokolade von fairafric. Diese wird von der Bohne bis zur fertig verpackten Tafel komplett in Ghana produziert. Somit bleibt die gesamte Wertschöpfung vor Ort und schafft hochqualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze in Suhum, wo im Jahr 2020 innerhalb von 5 Monaten eine komplette, solarbetriebene Schokoladenfabrik neu gebaut wurde. Zudem ist die Schokolade in einer Innenfolie aus Zellstoff verpackt, die kompostierbar ist und der Transport erfolgt möglichst klimaschonend per Schiff.
Erhältlich ist die Aschaffenburger Stadtschokolade in den Sorten Zartbitter 70% (vegan) sowie Vollmilch 43%. Es passen jedoch auch die übrigen fairafric-Sorten aus unserem Sortiment in die Banderole. Bei der Präsentation zeigte sich auch Oberbürgermeister Jürgen Herzing von der Qualität beeindruckt.

Global denken – anders essen
Global denken – anders essen

Neue Bildungsbag in der Eine Welt-Station im Weltladen:
Global denken – anders essen
Eine Tasche mit Lernmaterialien rund um das Thema Ernährung.
Inhalt: Fünf Spiele, acht Kurzfilme, drei Dokumentarfilme, Bildkarteien, Plakate, elektronisches Quiz,
Broschüre mit Unterrichtsmaterialien, Beiheft mit Gestaltungsideen;
sämtliche Arbeitsblätter liegen auf einer DVD sowohl im pdf- als auch im Word-Format bei.
Zielgruppe: Klassen 7 – 11 sowie Jugendgruppen ab ca. 12 Jahren.







