Unsere Nikoläuse empfehlen…
Unsere Nikoläuse empfehlen…

Bei uns findet Ihr Schoko-Nikoläuse (auch vegan!), Spekulatius, Pfefferkuchen, Trinkschokolade, Weichnachtkaffee, Tee, Zotter-Weihnachtsschokoladen,… Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!
Unsere Bananen-Kisten bleiben leider leer!
Unsere Bananen-Kisten bleiben leider leer!
Leider kann uns unser Lieferant BanaFair derzeit nicht beliefern. Ursache hierfür sind vielfältige Probleme bei der Verschiffung der Bananen: der internationale Seeverkehr ist (immer noch!) stark gestört durch den Rückstau im Suez-Kanal aufgrund der Havarie eines Frachters im Sommer 2021. Hinzu kommen die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Schiffsbesatzungen fallen durch Quarantäne aus, ganze Häfen werden gesperrt, etc. Das zieht oft deutlich längere Liegezeiten in den Häfen nach sich, wodurch Schiffe und Container nicht immer dort sind, wo sie gerade gebraucht werden.
Dies hat zur Folge, dass vor allem kleinere Akteure oftmals keine Frachtkapazitäten erhalten, zudem steigen die Frachtkosten immens an. BanaFair setzt natürlich alle Hebel in Bewegung, um die Verschiffung der Bananen zu ermöglichen.
Aktuell sind wieder Lieferungen aus Ecuador unterwegs, aber die Lager in den Reifereien in Deutschland sind leider leer. Daher werden wir in den kommenden drei Wochen (KW 12, 13 und 14) keine Bananen bei uns im Laden anbieten können.
So traurig das für die Bananen-Liebhaber:innen unter unserer Kundschaft ist, so bitter ist das für die Bananen-Bauern und –Bäuerinnen in Ecuador! Denn die Bananen an den Stauden reifen natürlich weiter und wollen geerntet werden.
Yony Yanzaguano, Präsident der Erzeugervereinigung ASOPROLIFLO schreibt dazu: „Die Früchte, die wir nicht für BanaFair exportieren können, werden im Inland an Leute verkauft, die konventionelle Bananen kaufen; ich sage Dir, der Preis ist sehr niedrig, zwischen (umgerechnet) 1,80 und 3,60 € pro Kiste Bananen. Und wir ernten auch Qualitätsbananen, um sie als Ausschuss-Früchte für Püree an ein lokales Unternehmen zu verkaufen … Damit helfen wir uns, unsere Familien zu ernähren.“
BanaFair zahlt den Erzeuger:innen in Ecuador für die Kiste Bananen rund 13,- €. Der Weltladen Aschaffenburg (wie viele weitere Weltläden in Deutschland) hat sich daher entschlossen, diesen EK-Preis für die gewohnte Menge Bananen weiter zu übernehmen, um die Menschen am Anfang der Lieferkette zu unterstützen.
Da auch unser Importeur BanaFair extrem mit der Situation zu kämpfen hat, überlegen wir derzeit weitergehende Maßnahmen zur Unterstützung von BanaFair.
Das Foto zeigt die Familie von Marcelo Matute (2. von rechts), langjähriger zuverlässiger Partner von BanaFair.
Die zwei Wege des Fairen Handels
Die zwei Wege des Fairen Handels
Die Nachfrage der Verbraucher nach sozial und ökologisch korrekt produzierten Lebensmitteln wächst, und mit ihr die Flut der Siegel und Zeichen im Lebensmittel-Einzelhandel.
Hinter welchen Zeichen steckt wirklich „Fairer Handel“?
Und warum ist es besser, fair gehandelte Produkte im Weltladen zu kaufen?
Die zwei Wege des Fairen Handels
Gemeinsames Bestreben aller Fair-Handels-Akteure ist es, die Bedingungen für die Produzenten in den Ländern des Südens zu verbessern. Dabei fühlen sie sich den 10 Grundsätzen des Fairen Handels verpflichtet.
In der anschließenden Lieferkette gibt es jedoch zwei verschiedene Wege der Vermarktung:
Weg 1:
Der Vertrieb über die 100%-Fair-Händler (100% fair arbeitende Importorganisationen; Weiterverarbeitungsvertriebe, die sich dem Fairtrade-Gedanken verpflichtet fühlen; Weltläden)
Weg 2:
Die reine Produktzertifizierung: lediglich einzelne Produkte oder deren Bestandteile stammen aus Fairem Handel. Das Siegel ist grundsätzlich für alle Unternehmen offen, unabhängig von ihrer eigenen Handelspolitik
Manchmal lassen sich die beiden Wege nicht ganz scharf von einander trennen. So gibt es auch Produkte mit dem Fairtrade-Siegel und von nicht 100% fair Händlern im Weltladen (z.B. Zotter-Schokolade). Auf der anderen Seite werden Produkte von 100% fair Händlern teils auch in Supermärkten oder Bioläden angeboten (z.B. von der gepa oder dwp)
90% aller Lebensmittel in Deutschland werden in nur 5 Supermarktketten verkauft.
Ein enormes Marktpotenzial, auch für die Produzenten des Fairen Handels. Um diesen bessere Absatzmöglichkeiten auch außerhalb der Weltläden zu ermöglichen, wurden fair gehandelte Produkte (mehrheitlich mit dem Fairtrade-Siegel) Anfang der 90er auch im konventionellen Handel eingeführt.
Mittlerweile findet man Produkte mit dem Fairtrade Siegel auf vielen Produkten in den Supermärkten. Einige Supermarktketten und Discounter haben sogar eigene fairtrade-gesiegelte Produktreihen entwickelt (z.B. fairglobe von Lidl, ONE WORLD von Aldi Süd.)
Das Fairtrade-Siegel ist ein reines Produktsiegel. Es bezieht sich lediglich auf die Rohstoffe eines gesiegelten Produktes und sagt nichts über dessen Herstellungsweise oder die Unternehmenspolitik des Händlers aus.
Die wichtigsten Fakten:
- In einem Produkt mit Fairtrade-Siegel müssen Rohstoffe, die fair gehandelt angeboten werden, ausschließlich aus Fairem Handel stammen.
- Mischprodukte wie Kekse oder Gummibärchen müssen einen Fairtrade-Anteil von mindestens 20% aufweisen.
- Das Fairtrade-Siegel umfasst nur einen Teil der Lieferkette bis zum Einkauf der Rohstoffe. Bei einem Baumwoll-T-Shirt mit Fairtrade-Siegel z.B. stammt zwar die Baumwolle aus fairem Handel, das sagt jedoch nichts über die Arbeitsbedingungen der NäherInnen aus.
Supermarktketten und Discounter bieten nur einige wenige fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment an, ihre generelle Einkaufspolitik hat mit dem Fairen Handel nichts gemeinsam. Durch ihre Nachfragemacht können sie gegenüber den Produzenten Preise und Bedingungen diktieren. Oft wird versucht, sich durch unfaire Handelsbedingungen Vorteile zu verschaffen.
(siehe hierzu auch die Kampagne der Supermarkt-Initiative www.supermarktmacht.de)
Gleiches gilt für fair gehandelte Produkte der ansonsten wenig fair operierenden multinationalen Konzerne wie Nestlé, Chiquita oder Starbucks. Obwohl der Fairtrade-Anteil an ihrer Produktpalette gering ist, nehmen die gesiegelten Produkte in der Außendarstellung oft einen hohen Stellenwert ein. Dies legt den Verdacht nahe, dass die Firmen von ihren unfairen Unternehmenspraktiken ablenken und ihr Image aufpolieren wollen (Stichwort „Greenwashing“).
PDF-Datei über die zwei Wege des Fairen Handels:
Neu im Sortiment: Schokoladen-Spezialitäten von Perú Puro
Neu im Sortiment: Schokoladen-Spezialitäten von Perú Puro

(c) Foto: Perú Puro
PERÚ PURO bietet Bio-Edelkakao, ökologisch angebaut und direkt, fair und ohne Zwischenhändler nach Europa gebracht.
Bei allen Produkten handelt es sich um die reinen Kakao-Bohnen (bzw. Kakaoschalen beim Tee) – ohne Zusatz von Zucker oder weiteren Inhaltsstoffen.
Bio Kakao Bohnen, geröstet
Handverlesene Bohnen, fermentiert und sonnengetrocknet, anschließend schonend geröstet. Zum Knabbern, oder auch Dekorieren von Torten. Besonders gut zu einem kräftigen, tanninhaltigen Rotwein!
Bio Kakao-Bohnen, Rohkost-Qualität
Hierfür werden von Hand Bohnen ausgewählt, schonend fermentiert, mit Quellwasser gewaschen und getrocknet. Dabei werden die Bohnen nie einer Temperatur über 45° C ausgesetzt. Reich an Antioxidantien, Calcium und Theobromin. Sie lieben Smoothies? Dann versuchen Sie doch mal einen Grünen Smoothie mit Kakao-Bohnen! Rezept siehe unten.
Bio Kakao Nibs
Die Kakao-Nibs eignen sich zum Aufpeppen des Lieblings-Müslis oder als Zutat in in Kuchen, Plätzchen und Pralinen.
Bio Kakaoschalen-Tee
Eine leckere und kalorienarme Alternative zu Kakao! Schmeckt auch gut mit einem Schuß aufgeschäumter Milch, oder als Eistee.
Perú Puro kauft die Kakaobohnen direkt bei der Partner-Kooperative in Peru und garantiert dabei beste Preise für die Kakaobauern noch über dem Fairtrade-Niveau.
Darüber hinaus verbringen die Gründer von Perú Puro jedes Jahr mehrere Wochen vor Ort, um die Partner-Kooperative intensiv bei der Umsetzung von Fairtrade- und Bio-Standards zu unterstützen und gemeinsam an einer weiteren Qualitätssteigerung des Kakaos zu arbeiten.
Verpackt werden die Produkte in Deutschland in einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Behinderungen.
Perú Puro setzt entlang der gesamten Wertschöpfungskette nicht auf Gewinn-Maximierung, sondern auf Fairness für alle Beteiligten – und handelt somit im Sinne des Fairen Handels der Weltläden.
Rezept für Grünen Smoothie mit Kakao-Bohnen:
Für ca. 750 ml je einen Apfel und Birne, 125g Babyspinat, 2 EL Agavendicksaft, 250 ml Wasser und 15 rohe Kakaobohnen im Blender kräftig durchmixen.
AB in den Regenwald!
AB in den Regenwald!
Zu einem Erlebnistag rund um den Amazonas laden Martinusforum und Weltladen am 05. Oktober ins Martinushaus ein. Interessante Vorträge, aber auch jede Menge Spaß und Genuss warten auf Euch!

aus dem Programm:
14 Uhr Eröffnung
Capoeira-Vorführung
Ab 14.30 Uhr Workshop Instrumente & Ringe basteln
Stand Weltladen Aschaffenburg
CO2-Parcour
Inforaum zum Partnerbistum Óbidos
Inforaum zum Thema Aluminium-Abbau
Dokumentarfilme zum Amazonasgebiet
Urwald-Märchen – Vorleseecke
Brasilianisches Fingerfood
14.30 Uhr Mit Schokolade den Regenwald retten? Vortrag von A. Wielgoss von Pero Puro
14:45 Tanzvorführung der Kindertanzgruppe mit S. Hefter und L. Gebert im Innenhof
15.00 Uhr Erste Schritte: Samba – Tanzworkshop mit S. Hefter und L. Gebert im Saal B
15:15 Kinderchor Leider
Ab 15.30 Uhr Schokoladenstand von Peru Puro im Innenhof
15.30 Uhr Ein Blick auf die Amazonassynode Vortrag von S. Silber
15:45 Uhr Capoeira – Vorführung im Innenhof
16:00 Uhr Capoeira – Workshop
16:15 Uhr Tanzvorführung der Kindertanzgruppe mit S. Hefter und L. Gebert im Innenhof
16:30 Uhr Palmöl – Umstrittener Rohstoff Vortrag von Ines Pyko von oikocredit Bayern
Ab 17.00 Uhr Essensangebot: Südamerikanischer Eintopf für 5 €
17.00 Uhr Erste Schritte: Samba – Tanzworkshop mit S. Hefter und L. Gebert
17.30 Uhr Mit Schokolade den Regenwald retten? Vortrag von A. Wielgoss von Pero Puro
18.00 Uhr Abendimpuls im Meditationsraum
18.30 Uhr Einlass Konzert
19.00 Uhr Konzert mit Voces do Brazil
Aschebercher Weihnachtsgeschenksche
Aschebercher Weihnachtsgeschenksche

Nur jetzt vor Weihnachten gibt es die Aschaffenburger Stadtschokolade im Duett mit Weihnachtskaffee vom Aschaffenburger Solidaritätskaffee e.V., besser bekannt als „Partnerkaffee“. Mit dem Kauf unterstützt Ihr übrigens indirekt die Stiftung Weg der Hoffnung.
Wieder da: leckere Bananen!
Wieder da: leckere Bananen!
Bananenkuchen, Bananenmilch, Nicecream, Banana-Split, Bananenbrot, Bananenwaffeln, Schoko-Bananen, Monkey-Burger, …
Es gibt soooo viele leckere Sachen, die man mit Bananen machen kann! Noch mal so gut schmecken sie mit fair gehandelten Bananen aus dem Weltladen!

Erfolgreiche Petition: Fairer Kaffee bei der Deutschen Bahn!
Erfolgreiche Petition: Fairer Kaffee bei der Deutschen Bahn!

Am 22. März 2016 startete die Berlinerin Melanie Weigel eine Petition auf Change.org, in der sie die Deutsche Bahn aufforderte: „Bieten Sie fairen Kaffee in der Deutschen Bahn an!“. Innerhalb kürzester Zeit zeichneten tausende Menschen diese Petition, am Ende waren es über 70.000, die ebenso wie sie der Meinung waren, die Deutsche Bahn solle „als Vorbild fungieren und einen Beitrag für eine faire Welt leisten.“ Auch viele Weltläden und Fairhandels-Importeure beteiligten sich an der Aktion.
Der Zeitpunkt war günstig, denn die Deutsche Bahn befand sich gerade in einem Umstellungsprozess. Und so brachte die Petition vielleicht genau der richtigen Argumente – jedenfalls kann man seit dem 01. April nun fair gehandelten Kaffee in den Bordrestaurants der Deutschen Bahn genießen. Außerdem auch fair gehandelten Tee und Trinkschokolade. (Wer seinen eigenen Becher mitbring, erhält übrigens 20 Cent Nachlaß!)
Die Deutsche Bahn sieht die Umstellung als Teil ihres Qualitätsprogramms, das „die Angebote und Services der Bahn für die Kunden […] sympathischer machen soll“. Den ProduzentInnen in den Länder des Südens wird letzendlich egal sein, was den Ausschlag gab. Für sie zählt, dass sie nun den Kaffee für zusätzlich gut 10 Millionen Tassen zu fairen Bedingungen produzieren und verkaufen können.
Link zur Petition: Bieten Sie fairen Kaffee in der Deutschen Bahn an!
Filmvorführung: Decolonize Chocolate
Filmvorführung: Decolonize Chocolate

Film und anschließende Diskussion – die Regisseurin ist anwesend!
Schokolade wird seit jeher im globalen Norden hergestellt. Hendrik will das ändern und eine Schokoladenfabrik in Ghana bauen: Wir begleiten den fairafric Gründer auf seiner Reise und gehen zusammen mit ihm der Frage nach, warum Schokolade so gut wie nie in den Ursprungsländern des Kakaos hergestellt wird.
Wir begleiten eine Bio-Kakaobäuerin in ihrem Alltag, bekommen exklusive Einblicke in die Pionierarbeit der ghanaischen Schokoladenproduktion, erleben, was eine faire Wertschöpfung für alle Beteiligten bedeutet, und erfahren, vor welchen Herausforderungen das junge Unternehmen fairafric steht.








